„Ich weiß ja gar nicht, wer Du sonst bist,“ sagte die Bäuerin.
„Ich bin nicht gar viel,“ sagte er, „ich bin sonst der Teichgräber Franzl, und heut’ Nacht bin ich wieder wer geworden. Jetzt weiß ich mir halt nicht zu helfen und weiß nicht, wo ich hingehen soll.“
Da entgegnete sie: „Wenn Du — wie Du sagst —- wieder wer geworden bist und Du weißt sonst nirgends hinzugehen, so kannst ja bei mir bleiben. In so einem Hof hat man fortweg Leute vonnöthen, die wer sind.“
„Es ist wohl recht hart,“ meinte hierauf der Franz, „wenn man wieder wer geworden ist und man hat keine Seel’, an die man sich halten könnt’.“
„So halte Dich an mich,“ sagte die junge Bäuerin, „bist wer und stellst Deinen Mann, so werden wir uns leicht verstehen. Nur nicht so verzagt sein! Schau’ mich an einmal!“
„Wär’ schon recht das —“
„Kannst gleich in Dienst treten, wenn Du willst. Ich brauche just einen kernigen Mann — bis ein Bauer im Hause ist.“
„Wär’ schon recht,“ meinte der Franzl, „aber halt mein Weib —“
„Ja, bist denn verheiratet?“ rief sie.