’s ist grad, wie wenn sich das Felsengebirg für mich schämen thät, daß ich dem dort oben mein Wort nit will halten. O, wenn zu dieser Stund’ nur Eins von Allen, die heimgegangen sind vor mir, zurückkommen thät auf ein Wörtl, nur auf ein Sterbenswörtl, mit der Botschaft, wie ich d’ran bin!

(Von dem Baume hört man leise das lieblich-melodische Lied auf der Flöte.)

Brandsteiner (jauchzend).

Jessas, Jessas, mein G’spiel und mein Brautliedl! Mein herzgetreu’s Weib giebt mir ’s Zeichen! Hast mich denn doch noch verstanden und giebst mir mein Wort wieder z’ruck, Du gütiger Herrgott im Himmel. (Lachend, eine Thräne im Auge). Hab’ Dich schon g’seh’n, der Peter ist oben! Ist ja allseins, meiner Seel, ’s ist ja allseins — wie der Bot’ heißt! Geh, geh, so steig aba, bist schon sicher, heut’ ist kein Bär nimmer da!

Peter

(hüpft vom Baum herab).

Hätt’s auch nimmer ausgehalten länger da oben; ist gar ein verzauberter Baum, jed’s Astl fangt zu plaudern an, schier g’freuliche G’schichten. Das ist a Baum!

Rosel

(schämt sich, zu sich).

Mein Eid, jetzt hat er Alles g’hört. Alles hat er g’hört!