Die Anderlacherin hat eben auch keine Ruh’, sie ist ein recht „g’schmackiges“ (anmuthiges) Weibchen, sie schafft an der Wiege. ’s ist ein süß’ Geschäft, süßer als Feierabend. —

Das sagt auch die alte Ahndl (Großmutter), die sich ebenfalls um die Wiege zu thun macht und nicht eher Frieden findet, als bis sie den Platz erobert hat. Der „süße Namen“ JI

IS, der zu Häupten der Wiege gemalt ist, macht’s nicht aus; aber das Büberle, das Lieberle, das drinnen liegt! Geschaukelt will der kleine Martin sein, wenn er den Leuten den Gefallen thun soll, jetzt, da noch die sonnengoldigen Bäume zum Fenster hereinschauen, schon zu schlafen.

„Kindlein haben gut schlafen,“ meint die Ahndl, „Kindlein träumen immer vom Himmelreich.“

Sie schaukelt und singt:

„Nutz Heidl, mei Schatz,

Auf’m Ofen steht die Katz,

Die schwarze und die weiße,