In Fieberdurst lechz' ich nach kühler Labe,
Nach einem Tropfen edler Rebengabe,
Ein Freund erhebt den Becher schäumend voll
Und — trinkt auf mein Wohl!
Wenn du den Leuten Übles tust,
So hängen sie dich,
Oder im großen Gutes tust,
So kreuzigen sie dich;
Und wenn du ihnen gar nichts tust,
Verdrießen sie dich.
Wenn dich die Leut' verdrießen
Und Wehmut dein Herz beschleicht,
So tu ihnen rasch was Gutes,
Dann ist dir wieder leicht.
Wenn du dich selber verdrießest,
Dein Herz ist lahm und wirr,
So wart' auf ein großes Leiden,
Das bringt dich wieder zu dir.
Wer heute Herr, ist morgen Knecht.
Wie Armut stärkt, so Reichtum schwächt.