Wer dieser Erde Pracht und Macht,
Befreit und rein, verachten mag,
Dem wird zur Weihnacht jede Nacht
Und jeder Tag zum Ostertag.


Vater unser! diesen Ruf senden wir den Sternen zu.
Mutter unser! damit sinken müde wir zur Erdenruh'.
Mutter unser! laß uns schlafen süß an deiner warmen Brust,
Vater unser! weck uns wieder auf zu Licht und Himmelslust.
Eines in des andern Arme legt die Kindlein treu und weich.
Vater unser! Mutter unser! Zu uns komme euer Reich!


Als Kind hab' ich gespielt mit Scherben
Und bunte Steinchen froh geschichtet.
Als Mann hab' ich den Bau, den derben,
Des Lebenszieles aufgerichtet.
Und wenn nach Kämpfen und nach Kümmern
Der stolze Bau zugrunde fiele?
Dann werd' ich wieder Kind und spiele
Gar fröhlich mit des Glückes Trümmern.


Ihr spaltet Haare,
Ich kitte Steine,
Wer tut das Wahre
Für die Gemeine?

Geistig Verfeinern
Lähmt alle Stärke,
Trennen, Zerkleinern
Gibt keine Werke.

Jedoch, das meine
Steht tausend Jahre,
Ich kitte Steine,
Ihr spaltet Haare.