Die Schönheit Deiner Arme brächte mit ihrer Berührung königlichem Glanze Ruhm.
Doch Du gebrauchst sie, um den Staub zu kehren und Dein bescheidnes Heim rein zu halten, darum bin ich erfüllt von Ehrfurcht.
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Was flüsterst Du mir so leise ins Ohr, o Tod, mein Tod?
Wenn die Blumen am Abend ihre Köpfe senken und das Vieh heimkehrt in seine Ställe, kommst Du verstohlen an meine Seite und redest Worte, die ich nicht verstehe.
Mußt Du so freien und werben um mich, mit dem betäubenden Gift einschläfernden Murmelns und kalter Küsse, o Tod, mein Tod?
Wird es denn keine stolze Feier geben für unsre Hochzeit?
Willst Du nicht mit einem Kranz Deine braungeringelten Locken umwinden?