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Wenn Du einmal fleißig sein willst und Deinen Krug füllen — komm, o komm an meinen See.

Das Wasser wird sich um Deine Füße schmiegen und sein Geheimnis ausplappern.

Der Schatten des kommenden Regens liegt über dem Sand, und die Wolken hängen niedrig auf den blauen Linien der Bäume wie das schwere Haar über Deinen Augenbrauen.

Ich kenne ihn gut, den Rhythmus Deiner Schritte, mein Herz geht im gleichen Takt.

Komm, o komm an meinen See, wenn Du Deinen Krug füllen mußt.


Wenn Du müßig sein willst und gedankenlos sitzen und Deinen Krug auf dem Wasser treiben lassen — komm, o komm an meinen See.

Der grasige Abhang leuchtet grün, und die wilden Blumen sind zahllos.