Wir haben Deine Füße nicht gefesselt mit unsren bittenden Armen.

Deine Türen sind offen. Dein Pferd steht gesattelt an der Pforte.

Wenn wir versuchten, Deinen Pfad zu hemmen, geschah es nur mit unsern Liedern.

Haben wir je versucht, Dich zurückzuhalten, geschah es nur mit unsern Augen.

Wanderer, wir sind ohnmächtig, Dich zu halten. Wir haben nur unsre Tränen.


Welch unauslöschliches Feuer glüht in Deinen Augen?

Welch ruhloses Fieber jagt durch Dein Blut?

Welcher Ruf aus dem Dunkel zwingt Dich?

Welch schreckliche Zauberformel hast Du in den Sternen am Himmel gelesen, daß die Nacht mit versiegelter, heimlicher Botschaft in Dein Herz trat, schweigend und fremd?