Prinzessin, die Könige warten in der Halle auf Euch.

Ab.

Sudarschana

Surangama, bring mir den Schleier. (Surangama geht hinaus.) O König, mein einziger König! Du hast mich allein gelassen, und du hast ganz recht daran getan. Aber willst du nicht die innerste Wahrheit meiner Seele erfahren?

Sie holt einen Dolch aus ihrem Busen hervor.

Dieser mein Leib hat einen Flecken bekommen — ich werde ihn heute im Staub der Halle, vor all diesen Fürsten, zum Opfer bringen! Aber werde ich dir nie sagen können, daß die geheime Kammer meines Herzens durch keine Treulosigkeit befleckt ist? Die dunkle Kammer, wo du mich zu besuchen pflegtest, liegt heute kalt und leer in meinem Busen — doch, o mein Herr! keiner hat ihre Tore geöffnet, keiner ist in sie eingegangen als du, o König! Wirst du nie mehr kommen, um diese Tore zu öffnen? Dann laß den Tod kommen, denn er ist dunkel wie du, und seine Züge sind schön wie deine. Er ist du — du bist es selbst, o König!


[XV.]

Die Versammlung der Fürsten.

Vidarbha