Sudarschana
Du hast mir deinen Segen zum Geleit gegeben, und hier bin ich nun.
Großvater
Aber siehst du, was für schlechte Manieren unser König hat? Er hat keinen Wagen geschickt, keine Musik, nichts von Glanz und Pracht.
Sudarschana
Nichts von Pracht, sagst du? Sieh hin, der Himmel ist rosig und purpurn über und über, und die Luft ist voll von dem Willkommgruß der Blumendüfte.
Großvater
Ja, aber so grausam unser König sein mag, dürfen wir doch nicht suchen, mit ihm zu wetteifern: ich kann mich des Schmerzes nicht erwehren, wenn ich dich in diesem Zustand sehe, mein Kind. Wie können wir ertragen, dich in dieses arme zerlumpte Gewand gekleidet in den Königspalast eingehn zu sehen? Warte etwas — ich laufe und hole dir deine Königsgewänder.
Sudarschana
O nein, nein, nein! Er hat diese Königskleider für immer von mir genommen — er hat mich vor den Augen der ganzen Welt in das Kleid einer Magd gekleidet: welche Erlösung ist das für mich gewesen! Ich bin nun seine Magd, nicht länger seine Königin. Heute stehe ich tiefer als alle die, die irgendeine Verwandtschaft mit ihm beanspruchen können.