Aber es kam die Sünde und vernichtete alle deine Hoffnungen — die bloße Möglichkeit einer Gemeinschaft mit dir ist für mich nun undenkbar geworden.

König

Sie wird mit der Zeit möglich werden, meine Königin. Die gräßliche düstere Schwärze, die dich heute bis in die Seele mit Furcht geschlagen hat, wird eines Tages dein Trost und dein Heil sein. Wofür sonst kann meine Liebe da sein?

Sudarschana

Es kann nicht sein, es ist nicht möglich. Was will deine Liebe allein noch tun? Meine Liebe hat sich nun von dir abgewandt. Die Schönheit hat ihren Zauber auf mich geworfen, diese Raserei, dieser Rausch wird mich nie mehr verlassen — sie hat meine Augen mit ihrem Glanz geblendet und entflammt, sie hat ihren goldenen Schimmer bis in meine Träume geworfen! Ich habe dir nun alles gesagt — strafe mich, wie dir beliebt.

König

Die Strafe hat schon begonnen.

Sudarschana

Doch willst du mich nicht strafen so stoße mich von dir. Ich will dich verlassen —

König