42
Früh am Tage hört ich ein Flüstern, wir sollten segeln im Boote, du und ich allein, und keine Seele der Welt sollte wissen von unsrer Pilgerschaft nach keinem Land und keinem Ziel.
In dem uferlosen Ozean bei deinem schweigenden, lauschenden Lächeln würden meine Lieder zu Melodien schwellen, frei wie die Wogen und frei von allen Banden der Worte.
Ist es noch nicht an der Zeit? Gibt es noch Arbeit zu tun? Schau, der Abend senkte sich über die Küste und im sterbenden Lichte fliegen die Seevögel heim zu den Nestern.
Wer weiß, wann die Kette gelöst wird und das Boot, wie der letzte Schimmer der sinkenden Sonne verschwinden wird in die Nacht?
43
Einst war ein Tag, als ich in Bereitschaft nicht war für dich, und ungebeten wie einer der gemeinen Menge tratest Du in mein Herz, mir unbekannt, mein König. Du drücktest dein Siegel der Ewigkeit auf manch einen flüchtigen Augenblick meines Lebens.
Und heute, als ich aus Zufall umherleuchte, find ich die Siegel, finde umhergestreut sie liegen im Staube, vermischt mit Erinnerung an Freuden und Sorgen des Alltags – vergessen.
Du wandtest dich nicht in Verachtung vom kindischen Spiele im Staube, und der Schritt, den ich hörte am Spielplatz, ist der gleiche, der widerhallt von Stern zu Stern.