Ich schmücke dich mit Trophäen und Kränzen von meinen Mängeln. Es steht nicht in meiner Macht, daß ich unbesiegt entkomme.
Ich weiß, mein Stolz rennt gegen die Mauer, mein Leben zerbricht seine Bande in tausend Schmerzen, mein leeres Herz schluchzt aus in Musik, wie ein hohles Rohr, und der Stein wird in Tränen zerschmelzen.
Ich weiß gewiß, die hundert Blätter des Lotos sind nicht für immer geschlossen, das geheime Gefäß seines Honigs wird offenbar werden.
Vom blauen Himmel blicket ein Auge auf mich und ruft mich schweigend. Nichts wird mir bleiben, nichts, was es auch sei, den nackten Tod empfang ich zu deinen Füßen.
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Laß ich das Steuer fahren, dann weiß ich, die Zeit kam für dich, es zu nehmen. Was nun zu tun ist, soll auf der Stelle getan sein. Umsonst ist das Sträuben.
So nimm deine Hände fort, und schicke dich schweigend in das Verlieren, mein Herz, nimm es als gutes Glück, ganz still zu sitzen, wohin man dich setzte.
Ein jeder Windstoß blies meine Lampen aus und bei dem Versuch, sie neu zu entzünden, vergaß ich alles wieder und wieder.
Doch jetzt will ich weise sein und warten im Dunkeln und die Matte am Boden ausbreiten, und wenn es dir gefällt, o Herr! komm schweigend und nimm deinen Sitz hier ein.