„Wirklich?“ Zaghaft hebt Frau Malcorn die verweinten Augen.
„Wie von einem Kleinod, das man am sichersten Platz verwahrt hält, – wie von einem Feiertag.“
„O, mehr, mehr!“
„Ich hab' Sie doch schon so lieb gehabt, Frau Malcorn, lang, ehe mich Harald zu Ihnen führte. Lang, bevor ich Sie kannte. Woher sollte mir das gekommen sein?“
Ungeduldig und glücklich, bittet die zarte Frau: „Was hat er Ihnen von mir erzählt?“
„O, alles. Von seiner Kindheit. Wie die Tage waren. Und was Sie ihm am Abend vorlasen. Und welches Kleid Sie in die Kirche trugen ...“
„Das schwarze mit dem Spitzeneinsatz, – ja?“
„Eben das. Oft unterwegs begann er davon zu sprechen. So, unvermittelt. Und seine Stimme war ganz anders dann, wärmer ...“
„Nicht wahr? Seine Stimme kann seltsam werden?...“
„Ja. So, als ob sie weit her käme ...“ Pause.