Das Weib schied von dem Kind, –

Das Kind schied von der Magd, –

Die Magd schied von dem Knecht.

Das Ki–ka–Kermeslied war lustig. Wir haben es mit Begeisterung und Inbrunst gesungen. Es bildete eine fröhliche Abwechslung in den Johannistagsliedern und den vielen Volksliedern, die in den Singereigen eingeflochten wurden. Wir schöpften aus unerschöpflichem Born und sangen unverdrossen, bis der Abend kam und wir müde in unsere Kissen krochen.

Dann zog die ganze Johannistagsherrlichkeit noch einmal wie ein bunter Traum durch die Kammer. Das ausgestopfte Männlein, das steif und stumm unter dem Johannisbaum gesessen hatte und dem aus Knopflöchern und Handschuhen die Sägespäne quollen, ward zum Kobold. Es hockte auf der Bettstelle. Es hockte auf dem Deckbett. Es spukte in allen Winkeln und trieb seinen Mummenschanz in des Schläfers heißem Köpfchen, darin ein sonderbarer Leierkasten zu dudeln begann:

Orgel, orgel nort–nort–nort,

Wo treff’ ich meinen Schäfer an,

Ki–ka Schäfer an.

In dem schönen Rosengarten,

Es grüne die Tanne, es wachse das Erz,