Am offnen Fenster saß ich, ins Gewühl

der Großstadt niederstaunend. Frisch und kühl,

aus eines Hofes tristem Schattenloch,

sproß zu mir auf ins schwüle Mittagsschweigen

ein blühender Apfelbaum, als hinge noch

schimmernd das Morgenrot an seinen Zweigen.

Und wo er über die graue Mauer nickte,

hockte ein Straßenkind und gab

von seinem Brot einer Gespielin ab,

die blaß aus einem Kellerfenster blickte.