sing, freie Seele, sing! was kannst du sein?

Herrin des Frühlings!

Du kannst dir jeden Ast zum Szepter nehmen;

der Tau beträufelt dich mit Diademen.

Du trägst ein Schleppkleid von Milliarden Blüten;

das brauchst du nicht vor Mottenfraß zu hüten,

sie welken bald.

Sie welken, Seele, um dich zu erfreuen:

du darfst dein Reich in alle Lüfte streuen!

Wenn dir das nicht gefällt, dann komm, schlag drein!