und jäh aus einer Knospe quoll

ihr glühendes Seelchen, unruhvoll.

So sah ich Dich, du knospiges Kind, erglühn,

gestern im Feld am stillen Fichtenhain,

als im Vorübergehn mein Blick dich küßte;

mit allen Adern schienst du aufzublühn,

so scheu und rein,

als ob ich um Verzeihung bitten müßte.

War’s ein Erglühn? War’s nur ein Widerschein?

das Rot des roten Sommerkleids um dich?