12.

Der Mond erleuchtet scheu ein kleines Zimmer;

das Licht durchranken Schatten, viele, viele.

Ein Mann umschreitet schweigend, wie zum Spiele,

die schwarzen Fensterkreuze auf der Diele.

Doch nun, als löse sich ein Blatt vom Stiele,

bebt eines Weibes Stimme durch den Schimmer:

Ich trag ein Kind — von Dir, von Dir —

ich tu meine Wonne auf vor dir —

o trag sie mit mir! gemeinsam! grenzenlos!