Nein, geh jetzt; ich muß das allein überlegen. Ich habe schon selbst daran gedacht, du warst vielleicht die rechte Person, mir den Rest des Vermögens ver-p-pulvern zu helfen; ich werde das nächstens mit dir besprechen.
Anne
O, nicht das Geld, Herr Christian; fassen Sie doch Vertrauen zu mir! Erleichtern Sie Ihre bedrückte Seele! Wie eine Mutter bitt ich zu Gott darum; das wird Sie auch wieder gesund machen.
Christian
(aufstampfend)
Ich sag dir, l-laß das — geh — bring mich nicht auf! — (Ruhiger) Stell die Flasche für den Justus bereit; aber bring sie erst, wenn ich’s dir sage! — (Während Anne langsam zur Tür geht) Und ich dank dir für deinen Asternstrauß; ich dank dir für alles, alles — hörst du? (Da Anne an der Türschwelle zögert) Nun, laß gut sein, geh jetzt; was stehst du noch —
Anne
(mit feierlichem Ausdruck, gedämpft)
Und nähmest du Flügel der Morgenröte und flüchtetest übers äußerste Meer, so würde dich meine Hand doch erreichen, spricht der Herr, dein Erbarmer — (sie geht hinaus) — —