Christian von Wach

(erregt)

Ich will damit sagen, verehrter Herr Ober-b-bürgermeister, daß ich nach meinem Tod nicht verhindern kann, der M-Menschheit in Öl serviert zu werden; zu meinen L-Lebzeiten bin ich lalala-leider — (sich zusammennehmend) für diese „sachliche“ Behandlung meiner nebensächlichen Person nicht ganz menschenfreundlich genug.

Bürgermeister

(sich in die Brust werfend)

Ich hätte es kaum für möglich gehalten, daß eine so wohlerwogene Ehrung auf solche Verkennung stoßen würde. Zu meinem tiefsten Bedauern bleibt mir nur übrig, dies der Bürgerschaft zur Kenntnis zu bringen; und wenn ich mich jetzt hier verabschieden muß, so geschieht es mit dem Bewußtsein, mit dem erhebenden Bewußtsein, daß ich des Beifalls der weitesten Kreise in diesem Falle gewiß sein darf. Ich empfehle mich Euer Excellenz — (der Minister steht auf) oder falls Sie mich zu begleiten gedenken

Christian von Wach

Darf ich wohl bitten, Excellenz, noch einen Augenblick zu verweilen?

Minister