Ihnen noch viele, Excellenz! — — (Minister ab, an der Tür sich nochmals verneigend; Christian erwidert den Gruß, schließt dann die Augen und raunt vor sich hin) Wem es die innere Stimme sagt —? — (Es klopft, und Justus Wach tritt ein) — — Nun, Justus, mein Spiegel, bist du schön blank heut?

Justus

(sich rechts des Tisches setzend)

Macht es dir wirklich noch immer Vergnügen, mir das unbedachte Wort nachzutragen, das ich damals in der Erregtheit hinwarf?

Christian

Wie sollte es nicht? Du bist doch noch immer bestrebt, mir mein wahres Gesicht zu zeigen. Das macht mir wirklich ein ungemeines Vergnügen; das einzige, das mir die Welt noch bietet. Ich bin dir auch wirklich dankbar dafür.

Justus

Also dazu hast du mich in dein Haus gelockt: dem Herrn Geheimrat als Hofnarr zu dienen. Und ich war einfältig genug, mir von der guten Anne aufschwatzen zu lassen, es sei dir ernstlich um eine Versöhnung zu tun.

Christian