D. J. M. Nein, Gott soll schützen, ich schwitze schon! — Und überhaupt: ich bin nämlich fertig. Die Skizze ist wirklich gut geworden. Wenn Sie erlauben, möcht ich jetzt einpacken.

D. D. D. Na, darf man sie denn nicht erst mal sehen?

D. J. M. Ja, wenn sie fertig ist, wissen Sie! Ich wollte blos sagen: für heut bin ich fertig. Wenn Sie wieder mal herkommen, mach ich sie weiter. Sie ist wirklich nicht schlecht; Sie können mirs glauben! — Na, wenns sein muß: bitte, treten Sie näher! —

D. D. D..... Da scheint unsre Disputation aber doch etwas heftig abgefärbt zu haben. Ich sehe ja aus wie’n Federvieh, das Ihr Teckel zwischen den Zähnen gehabt hat. Aber ich sag’s ja: schließlich bin Ich der Gedöppte.

D. J. M. Ja, nicht wahr? da merkt selbst ’n Kaffer die Rassenmischung! — Man kann’s auch von weiter weg besehn. „Is ’ne Nummer“, wie sie im Zirkus sagen; der reine „Kraftmélange-Akt“!

D. D. D. Mir deucht aber: mehr Mélange als Kraft. Sie wollen’s wohl in den Papierkorb packen?

D. J. M. Was? Wieso denn? Sie sind wohl nicht von hier, mein Herr?! Das verkauf ich an irgend ein Museum! Sie sollen mal sehn, Sie deutscher Dichter: wenn Sie erst in der Nationalgalerie hängen!

D. D. D. Nein, im Ernst: die Skizze scheint mir wirklich mißglückt. Sie haben zuviel an mein Geschwätz gedacht.

D. J. M. Ach ja richtig, Sie sind ja nicht fürs Nationale. Und nun denken Sie einfach, ich mache Spaß, weil Sie meinen, ich sei ein Franzosenschüler!