Das Besteck liegt unmittelbar bei dem Teller und zwar rechts Messer, Löffel, Fischmesser. Die Gabel liegt mit den Zinken nach oben, ebenso zeigt der Löffel die Höhlung nach oben. Links liegt die Gabel. Oben quer liegt das Dessertbesteck. Über diesem liegt der Eis- oder Kompottlöffel. Die Weingläser stehen rechts oben vom Besteck, und die gebrauchten Gläser werden nach jedem Gang abgetragen. Angeboten wird von links, abgetragen von rechts.

Kompotte und Salat stehen fertig auf der Tafel. Das Dessert dient teilweise zum Schmuck der Tafel. Nur Butter und Käse sowie Eis werden später gereicht.

In Gesellschaft.

Alles bisher Gesagte vom Verkehr mit Damen gilt erst recht vom Verkehr mit ihnen in Gesellschaft. Doch hüte sich der Herr, durch zu großen Diensteifer einer Dame gegenüber diese ins Gerede zu bringen. Sein Benehmen sei vielmehr zu allen Damen von der gleichen Höflichkeit und rücksichtsvollen Liebenswürdigkeit. Die Dame aber sei stets trotz aller Liebenswürdigkeit von einer gewissen Zurückhaltung, so daß jede Vertraulichkeit ausgeschlossen bleibt. Das Benehmen eines Herrn einer Dame gegenüber richtet sich nach dem Benehmen der Dame selbst. Man erscheine pünktlich zur angegebenen Stunde, da man durch Zuspätkommen leicht in den Verdacht kommt, dadurch Aufsehen erregen zu wollen; außerdem ist es eine Rücksichtslosigkeit gegen alle Erschienenen.

Man bedenke stets, daß man nur ein Teil der Gesellschaft ist, und betrachte sich nicht als die Hauptperson.

Man sehe über kleine Versehen und Vorkommnisse ruhig hinweg und hüte sich, gar darüber zu sprechen oder sich die Verstimmung merken zu lassen.

Wird getanzt, ist es Pflicht eines jeden Herrn zu tanzen, solange noch Damen frei sind, da diese doch dazu geladen sind.

Herren, die herumstehen, statt zu tanzen, solange noch tanzlustige Damen vorhanden sind, beweisen, daß sie keine Lebensart besitzen.

Einer Dame, welche man zum Tanze auffordern will, muß man sich vorstellen lassen.