Wer nicht fühlen kann, muß hören, was andre sagen.
Wer sprechen gelernt hat, glaubt schon reden zu können.
Man kann ein durchaus ehrlicher Mensch sein und doch ganz unmaßgeblich. Man kann Staubfäden zu klassifizieren imstande sein und braucht deshalb doch kein Gesicht zu haben.
Fülle des Herzens, der Goethesche „Mittelpunkt“ („Glüh’ entgegen...“). Die „Grenze“ zwischen der Albernheit des Enthusiasmus und seiner hinreißenden flammenden Schönheit ist keine Linie, sondern ein halber, ein Achtel-Ton.
Es sind nicht gerade die Verständigsten, die alles „verstehen“ wollen.