Er ist wahrhaftig schrecklich, dieser gute Ton, der es einem verbietet, das jeweils einzig richtige Wort anzuwenden. Bin ich wirklich verpflichtet, bis ans Grab die Komödie der Höflichkeit mitzumachen?
Wie unerhört ist die Anmaßung eines Herrn X-Y, der „auch“ Bücher schreibt (hätt’ ich es doch nie getan!), einen Menschen, der wahrlich nichts dafür kann, um deswillen als „Gleichgesinnten“ zu begrüßen. Sie halten’s für Pose, diese Armseligen, wenn ich verlauten lasse, daß mich Hundeausstellungen weitaus mehr interessierten als die „Anschauungen“ des „gleich“- oder andersgesinnten Herrn Y-Z über Ibsen oder Meunier.
Schlechte Manieren werden nur Leuten verziehen, die sie nicht nötig hätten.
Wer „fürstliche“ Trinkgelder gibt, bekundet ein ängstliches Bewußtsein mangelnder Selbstachtung.
Es gibt ernsthafte Männer, die ihre „geistigen Interessen“ nicht mit ihrer Frau teilen, wohl aber — mit dem „Stammtisch“.