»Mamba hi — Mamba he —

Heia — mamba tafuteni! —

Wumm — wumm — wumm!«

hallt es johlend und summend über die ausgedörrte Küstenlandschaft hin.

Stunden um Stunden stampfen sehnige Negerbeine, Stunden um Stunden knirschen klingend die Räder, bleiben stecken, drehen sich, rasseln in ein Bachbett! —

Spät nachmittags tauchen hohe, schwankende Kokospalmen auf, verfilzte Grasdächer lugen auf dunkeln oder gelbbraunen Lehmwänden durch das Grün — wir erreichen das Dorf Kismagao. Es ist verlassen. Die Eingeborenen sind geflohen, da das Kriegsgetöse sich ihrer verschwiegenen Landschaft nähert.

Halb niedergebrannte Feuer, einige kläffende Negerköter, ein paar regungslos, stumpfsinnig hockende Greise und alte Weiber zwischen termitenzerfressenen Türpfosten!

Die Sonne neigt sich dem Untergang zu. Der Gesang ist verstummt, nur mehr automatisch stampfen die Beine, kaum ein lauter Ruf ertönt, schwerfällig, wie ein vorweltliches Urwaldtier wackelt das Geschütz durch den hohen Palmenwald. —

Eine weite Lichtung — — verschwiegen, einladend liegt sie in dem Purpur der letzten Strahlenblitze.

Ein Lagerplatz für die Nacht!