Wanda machte sich endlich sanft los und betrachtete sich, auf den einen Arm gestützt. Ich war zu ihren Füßen herabgesunken, sie zog mich an sich und spielte mit meinem Haare.

„Liebst du mich noch?“ fragte sie, ihr Auge verschwamm in süßer Leidenschaft.

„Du fragst!“ rief ich.

„Erinnerst du dich noch deines Schwures,“ fuhr sie mit einem reizenden Lächeln fort, „nun, da alles eingerichtet, alles bereit ist, frage ich dich noch einmal: ist es wirklich dein Ernst, mein Sklave zu werden?“

„Bin ich es denn nicht bereits?“ fragte ich erstaunt.

„Du hast die Dokumente noch nicht unterschrieben.“

„Dokumente — was für Dokumente?“

„Ah! ich sehe, du denkst nicht mehr daran,“ sagte sie, „also lassen wir es bleiben.“

„Aber Wanda,“ sprach ich, „du weißt ja, daß ich keine größere Seligkeit kenne, als dir zu dienen, dein Sklave zu sein, und daß ich alles um das Gefühl geben würde, mich ganz in deiner Hand zu wissen, mein Leben sogar —“

„Wie du schön bist,“ flüsterte sie, „wenn du so begeistert bist, wenn du so leidenschaftlich sprichst. Ach! ich bin mehr als je in dich verliebt und da soll ich herrisch sein gegen dich und strenge und grausam, ich fürchte, ich werde es nicht können.“