Jetzt begreife ich auf einmal meine Lage und will mich erheben, aber Wanda, welche, hoch aufgerichtet, ihr kaltes, schönes Antlitz mit den finsteren Brauen, den höhnischen Augen mir zugewendet, als Herrin gebietend vor mir steht, winkt mit der Hand, und ehe ich noch recht weiß, was mit mir geschieht, haben mich die Negerinnen zu Boden gerissen, mir Beine und Hände fest zusammengeschnürt und die Arme wie einem, der hingerichtet werden soll, auf den Rücken gebunden, so daß ich mich kaum bewegen kann.
„Gib mir die Peitsche, Haydée,“ befiehlt Wanda mit unheimlicher Ruhe.
Die Negerin reicht sie kniend der Gebieterin.
„Und nimm mir den schweren Pelz ab,“ fährt diese fort, „er hindert mich.“
Die Negerin gehorchte.
„Die Jacke dort!“ befahl Wanda weiter.
Haydée brachte rasch die hermelinbesetzte Kazabaika, welche auf dem Bette lag, und Wanda schlüpfte mit zwei unnachahmlich reizenden Bewegungen hinein.
„Bindet ihn an die Säule hier.“