Dann fällt die Türe in das Schloß, Riegel werden vorgeschoben, ein Schlüssel singt im Schloß. Ich bin gefangen, begraben.
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Da liege ich nun, ich weiß nicht wie lange, gebunden wie ein Kalb, das zur Schlachtbank geschleppt wird, auf einem Bund feuchten Strohs, ohne Licht, ohne Speise, ohne Trank, ohne Schlaf — sie ist imstande und läßt mich verhungern, wenn ich nicht früher erfriere. Die Kälte schüttelt mich. Oder ist es das Fieber. Ich glaube, ich fange an, dieses Weib zu hassen.
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Ein roter Streifen, wie Blut, schwimmt über dem Boden, es ist Licht, das durch die Türe fällt, jetzt wird sie geöffnet.
Wanda erscheint an der Schwelle, in ihren Zobelpelz gehüllt, und leuchtet mit einer Fackel hinein.
„Lebst du noch?“ fragt sie.
„Kommst du, mich zu töten?“ antworte ich mit matter, heiserer Stimme.