Und Romulus Futurus sagte in seiner Sternwarte laut, während er den Kopf zwischen die Schultern steckte und die furchtbaren Augen immer noch unbeweglich über der Lichtflut glitzern ließ:

„Ich will, daß du die Acetylen-Bombe zu Boden fallen lassest!“

Nicht sofort wirkte der auf diese Weise übertragene Wille. Obgleich Jonathan Wieland sich ganz und gar

im Banne der Hypnose befand, besaß er doch selbst so viel gesunde Kraft, daß er sich zu wehren vermochte, daß er dem furchtbaren Willen seines entfernten Feindes Wiederstand entgegen setzen konnte.

Der aber ließ nicht nach.

„Ich will, daß du die Acetylen-Bombe zu Boden fallen lassest!“ wiederholte er noch einmal eintönig, biß die Zähne aufeinander und bohrte seine Augen in die des Jonathan Wieland. Jener begann zu zittern, während diese furchtbaren schwarzen Quallen über der Lichtflut, vergrößert durch die Gläser, seine Blicke förmlich in sich einsogen, während diese entsetzlichen, gierigen Spinnenaugen des Romulus Futurus den letzten Willen aus dem Körper Wielands bannten und seine letzten Kräfte fraßen.

Und plötzlich stieß der Millionär einen furchtbaren, gellenden Schrei aus und ließ die Bombe fallen.

Die Folge war schrecklich. Das Haus des Krösus stürzte ein und begrub ihn und seine zahlreiche Dienerschaft unter seinen Trümmern. Eine ungeheure Flammensäule schoß augenblicklich in die Höhe und hätte vielleicht halb Berlin eingeäschert, würde nicht das Tekton, ein unverbrennbarer Baustoff, mit dem fast alle Häuser überzogen waren, selbst diesen furchtbaren Flammen einen energischen Widerstand entgegengesetzt haben.

Es gelang der rasch herbeigeeilten Feuerwehr, nach unendlichen Anstrengungen, den Brand zu löschen und die übrigen Häuser vor der Vernichtung zu bewahren.

Von Ralph Jonathan Wieland wurde nichts, aber auch nichts mehr gefunden. Sein Körper war dermaßen zu Asche verbrannt, daß auch nicht die Knochen eines Gliedes übrig geblieben waren.