„Ein vorsichtiger Herr!“ rief der Doktor. „Der ließ sich nicht beschummeln.“

„Und nun“, sagte der Squire, „zum andern.“

Das Papier war an mehreren Stellen mittels eines Fingerhutes und Siegellacks versiegelt, desselben Fingerhutes wahrscheinlich, den ich in der Tasche des Kapitäns gefunden hatte. Der Doktor löste die Siegel mit großer Sorgfalt und es fiel die Karte einer Insel heraus, mit Längen- und Breitengraden bezeichnet, Angabe der lotbaren Wassertiefe, Namen der Berge, Buchten und Zufahrten und allen Einzelheiten, die notwendig waren, ein Schiff dort zum sicheren Ankern zu bringen. Die Insel war ungefähr neun Meilen lang und fünf Meilen breit und hatte etwa die Gestalt eines aufgestellten Drachen.

Sie besaß zwei schöne Hafenplätze und in der Mitte einen Berg, der als das „Fernrohr“ bezeichnet war. Dann gab es noch ein paar Eintragungen späteren Datums, vor allem drei Kreuze mit roter Tinte, zwei am nördlichen Teil der Insel, eines am südlichen und neben diesem, mit derselben roten Tinte, doch in einer kleinen hübschen Handschrift, ganz verschieden von den plumpen, zittrigen Buchstaben des Kapitäns, folgende Worte vermerkt: „Hauptmasse des Schatzes hier.“


Auf der Rückseite hatte dieselbe Hand folgende Erläuterungen aufgezeichnet:

„Hoher Baum, Abhang des ‚Fernrohrs‘, dessen Spitze nach N. von NNO. zeigt.“

„Skelett-Insel O., SO. und nach O.

Zehn Fuß.