Und er begann wieder so herzlich zu lachen, daß ich, obwohl ich keinen Witz darin fand, wieder seine Heiterkeit teilen mußte.

Auf unserem kleinen Spaziergang, die Kais entlang, war er der interessanteste Gesellschafter, den man sich wünschen konnte. Er erzählte mir von den verschiedenen Schiffen, bei denen wir vorbeikamen, erklärte mir Takelung, Tonnage und Nation eines jeden, machte mich auf Einzelheiten der Arbeiten aufmerksam, die da vor sich gingen — wie das eine ablud, das andere Fracht einnahm und ein drittes seefertig gemacht wurde. Von Zeit zu Zeit schob er irgendeinen kleinen Seemannsscherz ein oder wiederholte eine nautische Redensart, bis ich sie erlernt hatte. Ich merkte, daß er ein unerhört angenehmer Schiffskamerad sein müßte.

Als wir zum Gasthof kamen, saßen der Squire und Dr. Livesay zusammen bei einem Quart Bier mit Toast und waren eben im Begriff, sich an Bord des Schooners zu einem Inspektionsbesuch zu begeben.

Der lange John erzählte das Begebnis vom Anfang bis zum Ende mit viel Lebendigkeit und vollkommen der Wahrheit entsprechend. „So war’s, nicht wahr, Hawkins?“ fragte er manchmal, und ich konnte es immer nur bestätigen.

Die beiden Herren bedauerten, daß der schwarze Hund entkommen war, aber alle waren der Meinung, daß man da nichts machen könne, und nach einem Austausch von Höflichkeiten zog der lange John mit seiner Krücke wieder ab.

„Alle Mann an Bord heute nachmittag um vier!“ rief ihm der Squire nach.

„Gut, gut, Herr!“ rief der Koch im Fortgehen.

„Nun, Squire,“ sagte Dr. Livesay, „ich habe im allgemeinen nicht viel übrig für Eure Entdeckungen, aber ich muß schon sagen, der Mann gefällt mir.“

„Der Mann ist ein Prachtkerl“, erklärte der Gutsherr.

„Und nun,“ fügte der Doktor hinzu, „darf Jim mit uns an Bord kommen?“