„Vielleicht, Herr, paßt Ihnen auch das Schiff nicht?“ erkundigte sich der Squire, der, wie ich sehen konnte, sehr verärgert war.

„Darüber kann ich noch nichts sagen, Herr, da ich es noch nicht ausprobiert habe“, antwortete der Kapitän. „Es scheint ein tüchtiges Fahrzeug zu sein, mehr kann ich nicht sagen.“

„Möglicherweise sagt Ihnen auch der Schiffsherr nicht zu?“ fragte der Squire.

Doch hier mischte sich Dr. Livesay ein.

„Halt!“ sagte er, „einen Augenblick! Solche Fragen haben keinen Sinn und machen nur böses Blut. Der Kapitän hat zu viel oder zu wenig gesagt, und ich muß ihn dringend um eine Erklärung bitten. Ihr mögt die Fahrt nicht, Kapitän?“

„Herr, ich wurde, was man so nennt, mit versiegelter Marschordre aufgenommen, dieses Schiff für jenen Herrn dorthin zu führen, wohin er es verlangen würde“, sagte der Kapitän. „Soweit ganz gut, doch jetzt sehe ich, daß jeder Mann an Bord mehr weiß als ich. Ich kann das nun nicht in Ordnung finden. Wie denken Sie darüber?“

„Nein!“ sagte Dr. Livesay. „Gewiß ist das nicht in Ordnung.“

„Zunächst“, sagte der Kapitän, „erfahre ich, daß wir einen Schatz suchen werden — höre das von meinen eigenen Leuten, verstehen Sie. Nun, — Schätze suchen ist eine kitzliche Arbeit, ich mag Fahrten um Schätze nicht, unter gar keinen Umständen. Aber dann mag ich sie am allerwenigsten, wenn sie geheimbleiben sollen und das Geheimnis — ich bitte um Vergebung, Herr Trelawney — dem Papagei erzählt worden ist.“

„Silvers Papagei?“ fragte der Squire.

„Das ist so eine Redensart,“ sagte der Kapitän, „geplappert, meine ich. Ich glaube, keiner von den Herren ahnt, was sie vor sich haben, aber meine Ansicht ist: ‚Leben oder Tod, und kein sehr breiter Raum dazwischen!‘“