Er trat, indem er das erhaltene Geld in die Westentasche gleiten ließ, an das Fenster und bemerkte unten in der engen Gasse eine schwarzgekleidete Dame, die irgend etwas zu suchen schien; denn sie bog öfters ihren Kopf gegen die Höhe hinauf, wobei einmal ihre Augen diejenigen Simons trafen. Es waren große, dunkle Augen, echte Frauenaugen, und Simon mußte unwillkürlich an Klara denken, die er schon so lang nicht mehr gesehen, ja beinahe schon vergessen hatte. Aber es war Klara nicht. Die schöne Erscheinung in der tiefen Gasse mit ihrem vornehmen, üppigen Kleid bildete einen sonderbaren Gegensatz zu den finstern und schmutzigen Mauern, zwischen denen sie langsam dahinschritt. Simon hätte ihr zurufen mögen: »Bist du's, Klara?« Aber schon verschwand die Gestalt um eine Ecke herum, und nichts blieb von ihr in der Gasse zurück als ein Duft von Wehmut, den Schönes an finsteren Orten immer hinterläßt. »Wie schön wäre es gewesen, und wie passend in dem Moment, als sie hinaufschaute, ihr eine große, dunkelrote Rose hinabzuwerfen, daß sie sich darnach gebückt und sie aufgehoben hätte. Sie würde dazu gelächelt haben und würde sehr erstaunt gewesen sein, in einer so armseligen Gasse einem so freundlichen Gruß zu begegnen. Eine Rose würde zu ihr gepaßt haben, wie ein bittendes und weinendes Kind zu seiner Mutter. Aber woher teure Rosen nehmen, wenn man eben erst die Güte Anderer hat in Anspruch nehmen müssen, und wie vorausmerken, daß gerade um neun Uhr vormittags eine schöne Frauengestalt durch die Gasse kommt, die doch die dunkelste aller Gassen ist, während diese Frau das Vornehmste zu sein scheint, was ich je an Frauen erblickt habe?«

Er träumte noch lange Zeit der Dame nach, die ihn so seltsam an die vergessene und verschwundene Klara erinnert hatte, und verließ dann das Zimmer, eilte die Treppen hinunter, lief die Straßen entlang, verbrachte den Tag mit Nichtstun und befand sich gegen Abend in einem äußersten Viertel der weit sich erstreckenden Stadt. Hier wohnten die Arbeiter in verhältnismäßig schönen, hohen Häusern; wenn man aber die Häuser schärfer betrachtete, so fiel einem eine gewisse kahle Verwahrlostheit auf, die die Wände hinauflief, zu den eintönigen, kalten Fenstervierecken hinausschaute und auch auf den Dächern saß. Die hier beginnende Wald- und Wiesenlandschaft bildete einen sonderbaren Gegensatz zu den hohen und doch armseligen Baukästen, die diese Gegend eher verunzierten als schmückten. Daneben bemerkte man noch etliche, liebenswürdig gebaute, niedere, alte Landhäuser, die in der Gegend lagen wie Kinder im warmen Mutterschoß. Hier bildete das Land einen waldbedeckten Hügel, unter dem die Eisenbahn durch einen Tunnel durchfuhr, nachdem sie eben das Häusergewirr verlassen hatte. Der Abend beleuchtete die Wiesen, man fühlte sich hier schon auf dem Lande, die Stadt mit ihrem Geräusche lag hinten. Simon empfand die Unschönheit der Arbeiterhäuser nicht, denn er empfand das ganze Gemisch von Stadt und Land, das hier ein sonderbares, anmutvolles Bild darbot, als schön. Wenn er durch eine kahle, steinerne Straße ging und dicht daneben die warme Wiese spürte, so war ihm das eigenartig, und wenn er gleich darauf einen schmalen, erdigen Weg durch Wiesen hindurchschritt, was schadete es dann, zu wissen, daß es eigentlich Stadtboden, nicht Landboden war. »Die Arbeiter wohnen hier sehr schön,« dachte er, »sie haben durch jedes ihrer Fenster waldige, grüne Aussicht und wenn sie auf ihren kleinen Balkonen sitzen, so genießen sie eine gute, starke, würzige Luft und eine unterhaltende Rundsicht über Hügel und Rebberge. Wenn die neuen, hohen Häuser auch die alten erdrücken und schließlich vom Boden verjagen, so muß man bedenken, daß die Erde nie still steht, und daß sich die Menschen immer regen müssen, sei es auch in einer für den Moment nicht gerade lieblichen Form. Eine Gegend ist immer schön, weil sie immer von der Lebendigkeit der Natur und der Baukunst Zeugnis ablegt. So in eine hübsche Wiesen- und Waldgegend hineinzubauen, scheint zuerst etwas barbarisch, aber jedes Auge findet sich am Ende mit der Vereinigung von Haus und Welt ab, findet allerhand reizvolle Durchsichten an Hauswänden vorbei und vergißt das ärgerlich-kritische Urteil, das doch nie Besseres stiftet. Man braucht die alten Häuser nicht wie ein Baugelehrter mit den neuen zu vergleichen und kann an beiden Arten seine Freude haben, an dem Demutvollen und am Hochmütigen. Wenn ich ein Haus stehen sehe, so muß ich nicht meinen, es, weil es mir nicht schön genug vorkommt, umblasen zu können; denn es steht doch ziemlich fest da, beherbergt viele fühlende Menschen und ist deshalb immerhin eine respektable Erscheinung, an deren Erstehen zahlreiche fleißige Hände gearbeitet haben. Die Schönheitssucher müssen vielfach empfinden, daß es allein mit dem Suchen nach Schönheit in der Welt noch lange nicht getan ist, daß da noch anderes zu finden ist, als das Glück, vor einer reizenden Antiquität stehen zu bleiben. Das Ringen der armen Leute nach ein bißchen Frieden, ich meine die sogenannte Arbeiterfrage, ist doch sozusagen auch etwas Interessantes und muß einen wackeren Geist mehr beleben als die Frage, ob ein Haus schlecht oder gut in der Landschaft steht. Was gibt es nur für müßige, schönredende Köpfe auf der Welt. Gewiß: jeder denkende Kopf ist wichtig und jede Frage kostbar, aber es dürfte anständiger und für die Köpfe ehrender sein, zuerst Lebensfragen zu erledigen, bevor die zierlichen Kunstfragen erledigt werden. Nun sind aber allerdings Kunstfragen bisweilen auch Lebensfragen, aber Lebensfragen sind in noch weit höherem und edlerem Sinne Kunstfragen. Ich denke jetzt natürlich so, weil für mich das Weiterexistieren zu allererst in Frage kommt, weil ich Adressen schreibe im kargen Tagelohn, und ich kann mit der hochnäsigen Kunst nicht sympathisieren, weil sie mir im Augenblick als das Nebensächlichste in der Welt vorkommt; und in der Tat, man denke einmal, was ist sie gegen die sterbende und immer wieder erwachende Natur. Was hat die Kunst für Mittel, wenn sie einen blühenden, duftenden Baum darstellen will, oder das Gesicht eines Menschen? Gut, ich denke jetzt ein bißchen frech, von oben herab, nein, eher ein wenig wütend von unten herauf, aus der Tiefe, wo einem das Geld fehlt. Das ganze ist, ich bin kritisch und zugleich wehmütig, weil ich kein Geld habe. Ich muß zu Geld gelangen, das ist ganz einfach. Geliehenes Geld ist kein Geld, man muß es verdienen oder stehlen oder geschenkt bekommen. – Und dann ist noch eines: der Abend! Am Abend bin ich meist müde und mutlos.«

Während er auf diese Weise dachte, war er eine ziemlich ansteigende, kurze Straße hinaufgegangen, und blieb jetzt vor einem Hause stehen, aus dem ihn, zu einem geöffneten Fenster hinaus, ein Frauenkopf anschaute. Simon meinte in die Augen der Frau wie in eine ferne, versunkene Welt zu blicken, als ihm schon eine wunderbar bekannte Stimme zurief: »Ach, Simon, du bist es! Komm doch herauf!«

Es war Klara Agappaia.

Er erblickte sie, als er hinaufgesprungen war, in einem schweren, dunkelroten Kleid am Fenster sitzen. Die Arme und die Brust waren nur halb von dem herrlichen Stoff bedeckt. Das Gesicht war blasser geworden, seit der Zeit, da er sie zum letzten Mal gesehen. In ihren Augen brannte ein tieferes Feuer, aber der Mund war zugekniffen. Sie lächelte und gab ihm die Hand. In ihrem Schoße lag ein geöffnetes Buch, offenbar ein Roman, den sie zu lesen angefangen hatte. Zuerst vermochte sie nicht zu reden. Es schien ihr Scham und Mühe zu bereiten, zu fragen, zu erzählen. Sie schien bemüht zu sein, eine Fremdheit abzuschütteln, die sie in sich fühlen mochte vor ihrem jungen, einstigen Freund. Ihr Mund schien zu weinen, sobald er sich öffnen und weicher werden wollte. Ihre schönen, langen, üppigen Hände schienen die Sprache übernommen zu haben, wenigstens so lange, bis ihr Mund sich aus der Befangenheit löste. Sie musterte Simon absolut nicht, so wie man lange nicht Gesehene zu beobachten pflegt, sondern sah nur in seine Augen, deren ruhiger Ausdruck ihr wohltat. Sie ergriff wieder seine Hand und sagte endlich:

»Gib mir die Hand, laß mich zu dir sein, wie zu meinem Knaben, der mich schon versteht, so wie er nur das Rauschen meines Gewandes aus dem Nebenzimmer nahen hört, der mich mit dem Blick seiner Augen erfaßt, dem ich nichts zu sagen, nicht einmal etwas in die Ohren zu flüstern brauche, um ihm Geheimnisse zu verstehen zu geben; dessen Dasitzen, Kommen, Gehen, Stehen und Liegen mir sagt, daß er sein ganzes Gefühl nur hat, um seine Mutter zu verstehen; zu dem man sich herabneigt, zur Erde, vor seine Füße, um ihm die Schuhe besser zu binden, wenn die Bändel sich gelockert haben; dem man einen Kuß gibt, wenn er mutig und brav gewesen ist; für den man alles Geheime offen hat; vor dem man nicht wüßte irgend noch Geheimes zu haben; dem man alles gibt, auch wenn er ein kleiner Verräter ist und seine Mutter lange, lange hat vernachlässigen können, so wie du, auch wenn er sie hat vergessen können, wie du. Nein, du konntest mich nie vergessen. Du hast mich wohl öfters im Trotz abschütteln wollen, aber wenn dir eine Frau begegnete, die mir nur in einem kleinen Härchen ähnlich sah, so glaubtest du mich zu sehen und gefunden zu haben. Hast du da nicht gezittert, ist dir nicht gewesen, bei solch einem täuschenden Begegnen, als wenn sich dir plötzlich über einer hellen, in Stein gehauenen, herrlichen Treppe Flügeltüren geöffnet hätten, um dich in ein Gemach voll Wiedersehenslust einzulassen? Was ist Wiedersehen für eine Freude! Wenn man sich verloren hat, auf der Straße oder auf dem Lande, und nach einem Jahr sich dann, so ohne weiteres, so still wiederfindet, an einem solchen Abend, wo schon die Glocken die Ahnung des Wiedersehens in die Welt hinausläuten, so gibt man sich die Hände und denkt nicht mehr an die Trennung und an die Ursache der langen Abschweifung. Laß mir deine Hände! Deine Augen sind noch eben so gut und schön. Du bleibst dir gleich. Jetzt kann ich dir erzählen:

Als wir alle, Kaspar, ich und du, im letzten Sommer aus dem Waldhaus, weißt du noch, herausgehen mußten, und ihr Brüder dann verschwandet, wohin, wußte ich nicht, mietete ich mir unten in der Stadt ein elegantes Zimmer, sehnte mich nach euch und blieb eine Zeitlang trostlos. Gegen den Winter schien alles um mich herum in ein rotes Licht getaucht zu sein, ich vergaß alles, und warf mich in das Gewirr der Vergnügungen; denn ich besaß noch einen kleinen, aber für die hiesigen Verhältnisse ziemlich großen Rest meines Vermögens. Ich verbrauchte ihn und bekam dafür die Erkenntnis, daß man oft des Rausches bedarf, um sich über den Wellen des Lebens einigermaßen hoch zu halten. Ich hatte eine Loge im Theater, aber das Theater interessierte mich weit weniger, als die Bälle, wo ich zeigen konnte, daß ich schön und voll Laune war. Die jungen Männer schwärmten um mich herum, und ich erblickte nichts, das mir hätte verbieten können, sie alle zu verachten und sie meine Launen fühlen zu lassen. Ich dachte an euch beide und wünschte oft mitten unter all den Anschwärmungen, die so sehr aller Männlichkeit entbehrten, eure ruhigen Gesichter und offenen Manieren herbei. Da kam ein dunkler, schwarzer Mann auf mich zu, Student am Polytechnikum, schwer und täppisch von Ansehen, Türke, große, bezwingende Augen, und tanzte mit mir. Nach dem Tanze besaß er mich mit Seele und Leib, ich war sein. Es gibt für uns Frauen, wenn wir in Vergnügungen dahinrauschen, eine Art Männer, die uns nur im Tanzsaal bezwingen können. Wäre er mir an einem andern Ort begegnet, ich hätte ihn vielleicht ausgelacht. Er benahm sich vom ersten Augenblick an mir gegenüber als mein Herr und ich wußte nur zu erstaunen über seine Frechheit, nicht, mich zu wehren. Er befahl mir: so: und jetzt so! Und ich gehorchte. Im Gehorchen können wir Frauen, wenn es uns danach hinzieht, Außerordentliches leisten. Wir nehmen dann alles hin und wünschen uns, vielleicht aus Scham und Zorn, den Geliebten noch brutaler, als er ist. Er kann uns dann nicht grausam genug entgegentreten. Dieser Mann sah mein letztes Geld absolut als das seine an, ich auch, und ich gab es ihm, ich gab ihm alles. Als er mich genug gedrückt, tyrannisiert, ausgesogen und ausgebeutet hatte, ging er eines Tages fort, in sein Heimatland, nach Armenien zurück. Seine Knechtin, ich, versuchte nicht, ihn daran zu verhindern. Ich fand alles, was er tat, in der Ordnung. Auch wenn ich ihn weniger geliebt hätte, als wie es der Fall war, so hätte ich ihn ziehen lassen; denn dann würde mein Stolz es mir verboten haben, ihn aufzuhalten. So hatte ich ihm einfach zu gehorchen, als er mir befahl, ihm zur Abreise behülflich zu sein: meine Liebe gehorchte gern. Es erniedrigte mich nicht, ihn zum Abschied zu küssen, ihn, der mich kaum noch eines Blickes würdigte. Er sprach die Hoffnung aus, mich später, wenn seine Verhältnisse es ihm erlauben würden, mit in seine Heimat zu nehmen, um mich zu seiner Ehefrau zu machen. Ich empfand, daß es eine Lüge war, aber ich fühlte keine Bitterkeit. Gegen diesen Mann war jede unschöne Empfindung in mir ein Ding der Unmöglichkeit. Ich habe von ihm ein Kind, ein Mädchen, es schläft dort im Nebenzimmer.«

Klara hielt einen Augenblick inne, lächelte Simon an, und fuhr dann fort:

»Ich war gezwungen, eine Stelle zu suchen, und fand sie bei einem Photographen als Empfangsdame. Die Bewerbungen und Heiratsanträge, die man mir vielfach entgegenbrachte, da ich mit einem großen Publikum zu tun bekam, schlug ich alle lächelnd ab. Alle Männer dachten von mir: »Sie hat etwas so Zartes, Hausmütterliches, das wäre eine!« Aber ich wurde für keinen eine! Meine Stellung gestattete mir noch einen ziemlichen Aufwand, wenigstens konnte ich die schönen Kleider alle behalten, was mir jetzt noch zustatten kommt. Mein Prinzipal war ein Mann, den ich achten durfte, das erleichterte mir um vieles meine Arbeit, die ich, wie in einem leisen, angenehmen Traum befangen, verrichtete. Ich hatte mir für das Publikum ein ganz bestimmtes, zuckendes Lächeln angewöhnt, ich machte mich damit beliebt, allen erschien ich liebenswürdig und ich lockte Kunden heran, was meinen Chef zu einer Salär-Erhöhung veranlaßte. Damals war ich beinahe glücklich. Alles schwand mir in schöne, süße Erinnerungen dahin. Ich fühlte das Herannahen des Mutterschmerzes, und das trug zu einer wehmutvoll-glücklichen Stimmung bei. Es schneite, daß die Straße ganz in Flocken eingehüllt wurde. Und wenn ich abends durch die verschneiten Straßen hinging, dachte ich an euch Brüder, an dich und an Kaspar und viel, sehr viel an Hedwig, der ich in Gedanken und Gefühlen dankbare Huldigungen darbrachte. »Ich hab ihr doch ein einziges Mal schreiben dürfen. Sie hat nicht geantwortet. Aber es ist doch schön so,« dachte ich. Dann kam ich mir selber so schön vor, wenn ich so dachte. Ich wurde immer mehr erfüllt von allem, und ging immer in ganz langsamen Schritten, jeden Schritt fühlte ich als Menschenwohltat. Ich gab indessen das elegante Zimmer im Zentrum der Stadt auf und mietete mich hier ein, da, wo du mich jetzt siehst. Ich fuhr morgens und abends mit der »Elektrischen« hin und zurück und lenkte immer die Blicke aller Mitfahrenden auf mich. Es war etwas Seltsames an mir, ich fühlte es selber. Viele fingen unbewußt mit mir zu sprechen an, einige, nur um ein Wort mit mir zu wechseln, andere, um meine Bekanntschaft zu machen. Aber das letztere hatte wenig Reiz mehr für mich. Ich glaubte alles von vornherein kennen zu sollen, ich hatte ein so bestimmtes, ablehnendes, aber zugleich sanftes, mir selber wohltuendes Gefühl dabei. Die Männer! Wie oft wurde ich von ihnen angesprochen. Sie glichen neugierigen Kindern, die wissen wollten, was ich machte, wo ich wohnte, wen ich kannte, wo ich zu Mittag aß und was ich abends zu treiben pflegte. Sie erschienen mir wie unschuldige, etwas vorwitzige Kinder; so war ich damals. Nie begegnete ich einem einzigen grob, ich hatte es nicht nötig; denn es wurde mir gegenüber kein einziger unverschämt: ich war ihnen eine Dame, die zugleich verlockte und erkältete. Einmal sprach mich ein kleines, geistreich aussehendes Mädchen an, es war Rosa, du kennst sie ja. Sie enthüllte mir ihr ganzes Leiden und Leben, wir wurden Freundinnen, und jetzt hat sie sich verheiratet, obschon ich ihr davon abgeraten hatte. Sie besucht mich öfters, mich, die Königin der Armen!« –

Wieder schwieg Klara einen Augenblick, während sie Simon kindlich-lustig anblickte, und sprach dann weiter: