„Ein bequemer, entrückter Standpunkt,“ erwiderte die schöne Frau und rümpfte das Näschen.

„Bequem oder nicht – es komme einer, auf dessen kühles Urteil ich baue, und halte mir ein Erlebnis vor.“

Da sprach der Maler Szenes:

„Lieber Herr Materialist, wen werden Sie denn als kühlen Beobachter gelten lassen?“

„Ihren Fachgenossen Blümelhuber zum Beispiel.“

„Nun, grade er kann Ihnen mit einem großen Erlebnis aufwarten.“

Diesen Blümelhuber muß man kennen: er ist kraft seines Phlegmas einer der unangenehmsten Mitglieder dieses, weiß Gott, genugsam unangenehmen Jahrhunderts. Vor Blümelhubers Untemperament erbleichen die Faultiere neidisch und beschämt. Ihn ansehen macht einen schon vor Ungeduld rasen.

Wie er nur daliegt auf dem Sofa! Ein Felsblock im Sumpf. Ihn werden Aeonen nicht vondannen rücken.

Blümelhuber klappt krötenlangsam die Augen auf, blickt krötenlangsam in die Runde und sperrt die Deckel wieder zu.

„Schießen Sie los, Blümelhuber! Reden Sie! Spannen Sie uns nicht auf die Folter!“