„Ja, hat Ihnen denn nicht gegraust?“
„Nur im Anfang, wissen S’. – Später war i’s so gwohnt – es hätt mir was gfehlt, wann er ausblieben war. – I hab immer einfach ‚Guten Tag!‘ gsagt – er lupft ’n Kopf und setzt sich zu mir.“
„Haben Sie denn nicht zu ihm geredet – von der Menschheit großen Gegenständen?“
„Naa. I, wissen S’, red net gern unterm Malen.“
„Er aber? Hat er nicht begonnen?“
„No ja – scho. Manchmal hat er angfangen... Von Gott... und die Sterblichen... und so... I hab eahm gsagt: Entschuldigen scho, Herr Wagner, i hab a bestellte Arbeit, sehr dringend – Sö müssen an Einsehen haben. – Er – auf des – fahrt wie ’r ’a Kettenhund auf mi – i zruck – er aufs Fenster – i ruf noch: ‚Bleiben S’ da, es regent‘ – er will sich so quasi hinausschwingen – auf aamal fallt eahm der Kopf aus der Hand und – platsch! – hinunter ins Wasser; in den Kanal.“
Allen in der Gesellschaft stand das Herz still.
Blümelhuber sprach:
„Ich hab eahm gsagt: ‚Schauen S,‘ sag i, ‚des haben S’ jetzt von dem Kometspielen! Bleiben S a wengerl ruhig, i hol Eahna Eahnern Schädel wieder.‘ – ‚Naa,‘ deut er mit die Händ – er werd sich ihm selber holen. – No, umso besser – im März is ’s Wasser kalt. – Drauf is er nimmer wiederkommen. Wahrscheinlich war er beleidigt. – Aber i kann natürlich net mit an jeden herumdischkurieren, wann i a dringende Arbeit hab.“