Er hatte als Schüler auf dem Gymnasium zu Regensburg ein langes Lied verfaßt ‚Sehnsucht‘. Es schilderte die ferne Waldheimat. „Und schaue ich,“ (hieß es da ungefähr) „im Geist die vertrauten Berge wieder, die blühenden Täler –

– da denk ich nur das Eine:

Ich weine!“

Jede Strophe schloß mit dem Kehrreim:

„Da denk ich nur das Eine:

Ich weine!“

Es gelang dem jungen Dichter, das Lied in der Zeitung unterzubringen.

Stolz las Ganghofer eines Sonntags sein Gedicht gedruckt.

Doch wie schrecklich hatte ein Druckfehler die letzte Strophe verstümmelt: