Kullinger mit einer höflichen Verbeugung:

„Gleich rechts ums Eck, bitt schön – die erste Tür.“

Enttäuschung.

Die Sache spielte sich auf der Strecke von München nach Wien ab, und der Mann, um den es sich handelt, ein Schwerelegant von 190 Pfund Lebendgewicht plus 1 Pfund Gold und Edelsteine, war, (wie sich bald herausstellte) Herr Generaldirektor Kluibinger von der Bifag-Filmgesellschaft.

Er las ein dickes Buch – schweißtriefend von der ungewohnten Beschäftigung – und unablässig, wenn auch lautlos bemüht, die Aufmerksamkeit der Mitreisenden darauf zu lenken, daß er seiner Bildung obliege.

Von Rosenheim an wiegte er immer merklicher das Haupt, blätterte erregt vorwärts im Buch, ohne zu finden, was er suchte – und endlich fing er ein Gespräch an.

Schon nach einigen Worten gewann ich sein Vertrauen, und er beichtete mir seine Nöte.

„A so a Sauschwindel,“ sprach er. „Für fuchzehn Markeln kauf i mir a Romanbüchl. ‚Ben Hur‘ steht drauf. No also! Nachher lies i un lies – ja, kschamster Diener: ka aanzige Schweinerei im ganzen Buch.“

Ein Mißverständnis.

Mein Freund Block, der Däne, hat nach vieler Müh ein möbliertes Zimmer gefunden. Ich denke mir: er wird es einsam haben in dem neuen Haus und schreibe ihm: