Er wettete, der Tor. Ich bedang französischen Sekt aus, zu zwanzig Mark, damit mich meine Braut auch gewiß nicht sitzen ließe – und rief gebietend:

„Komm, Mädel! Küß mich dreimal!“

Sie tat es gehorsam.

Das hat den Sizilianer irre gemacht an Gott und Menschen.

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[A] Mit diesem Kauderwelsch, lieber Gustl, führst du unbewußt eine große Münchener Tradition fort. – K. J. Weber erzählt im ‚Demokritos‘, 8. Band:

Im Jahr 1782 hielten die P. P. Augustiner in der Kirche an der Neuhauserstraße eine feierliche Disputation. Prangerl, Narr des Kurfürsten Max, schmuggelte sich unter die Opponenten, und nach der zwingenden Beweisführung des Dominus defendens rief der Narr sein Nego; mischte etliche lateinische Phrasen durcheinander – so geschickt, daß sich der Defendens mit dem Narren einließ. Prangerl warf ein Nego, ein Distinguo nach dem andern in den Disput und ließ eine Flut lateinisch klingender Wörter hinterdreinfolgen – bis der Defendens verblüfft gestand:

„Non intelligo.“ – „Ich verstehe nicht.“

„I aa nit,“ rief Prangerl und lief vondannen.

Die Feste bei