„Sie sind sogar schuld daran! Ohne sie wäre nie einer gekommen, der Boche hat mit ihnen gerechnet.“

Und Clerambault dachte im Halbbewußtsein an die alte Frau, die ihr Stück Holz zum Scheiterhaufen des Johann Huß hinschleppte .... Sancta Simplicitas!

Vaucoux hatte nicht die Flucht ergriffen und sich widerstandslos den Revolver aus der Hand nehmen lassen. Man hielt ihn fest bei den Armen. Er blieb unbeweglich und sah nur sein Opfer an, das wiederum ihn betrachtete. Beide dachten an ihre Söhne.

Moreau bedrohte Vaucoux. Aber unerschütterlich und starr in seinem Haßglauben sagte Vaucoux:

„Ich habe den Feind getötet!“

Gillot, der sich über Clerambault neigte, sah, wie er schwach lächelnd Vaucoux betrachtete.

„Mein armer Freund“, dachte er, „in dir selbst ist der Feind.“

Er schloß wieder die Augen .... Jahrhunderte gingen vorbei....

„Es gibt keine Feinde mehr!“

Und Clerambault empfand selig den Frieden kommender Welten.