„Nein.“

„Nicht?“

(Er schüttelte den Kopf.)

„Für mich sind Sie kein ‚Fräulein‘. Sie sind Lutz und ich bin Peter.“

Sie hielten sich bei den Händen gefaßt, ohne sich anzusehen. Wortlos sahen sie in das zarte Himmelsblau zwischen den entblätterten Zweigen; durch ihre Hände strömte ihr Denken und Fühlen ineinander über. Sie sagte:

„Da neulich am Abend haben wir zwei eine gehörige Angst gehabt.“

„Ja,“ sagte er, „das war schön.“

(Erst nachher mußten sie darüber lächeln, daß jeder nur ausgesprochen hatte, was der andere dachte.)

Sie entzog ihm ihre Hand und stand rasch auf, weil sie die Uhr schlagen hörte. „Es ist höchste Zeit . . .“

Er begleitete sie, die in jenen anmutigen Laufschritt der Pariserinnen verfiel, dessen Geschwindigkeit man gar nicht merkt, so leicht scheinen sie dahinzugleiten.