[40] Über psychische Vererbung vgl. Darwin, Ausdr. d. Gemütsbewegungen; Lloyd Morgan, Animal Life and Intelligence, 1890; Galton, Hereditary Genius, 1869; Ribot, L'hérédité, 2. éd. 1882; Wundt, Grundriß der Psychol. 5, S. 342; Sully, Handbuch der Psychologie, S. 55f.; Spencer, Psychologie; Romanes, Die geistige Entwicklung; Lewes, Probl. of Life; L. Wilser, Die Vererbung geistiger Eigenschaften; Baldwin, Handbook of Psychol. 1890f.; Die Entwicklung des Geistes beim Kinde und in der Rasse, 1895; Semon, Mneme 2, 1908, u. a.
[41] Grundriß der Psychologie 5, S. 396; System der Philosophie 2, S. 304, 307.
[42] Vgl. L. W. Stern, Person und Sache I.
[43] Ein Gesetz der Erhaltung psychischer Energie stellt Fouillée auf: „Das Lebewesen ist bemüht, gegenüber den äußeren Hindernissen eine ziemlich konstante Energiemenge zu bewahren; es ersetzt seine Verluste durch seine Erwerbungen und strebt unaufhörlich nach dem Gleichgewicht. Auf seelischem Gebiete zeigt sich diese Tendenz zum Gleichgewicht, zur Selbsterhaltung und zur Erhaltung der durchschnittlichen Energiemenge ebenfalls. Es besteht für das geistige Wachstum wie für die Gehirnzunahme eine Grenze; eine zu stark entfaltete Fähigkeit zieht die Schwächung anderer nach sich“ (Evolutionism. d. Kraft-Ideen, S. 208f.). Es besteht ferner eine quantitative Korrelation, eine Wechselfolge und ein Rhythmus zwischen den verschiedenen Arten der psychischen Energie (ibid.). Vgl. Münsterberg, Grundzüge der Psychol. I; Jodl, Lehrbuch d. Psychologie, S. 88, Grot u. a.
[44] Gegner eines absolut Unbewußten sind auch Fechner, Paulsen, Rehmke, Brentano, Sigwart, Höffding, Ziehen, Wundt, Jodl, Fouillée u. a.
[45] Das betont u. a. Jodl.
[46] Vgl. B. Erdmann, Wiss. Hyp. über Leib und Seele, S. 88ff., Offner, D. Gedächtnis, Berlin 1909, S. 23ff. Daß infolge des organischen Charakters der Psyche eine gewisse Periodizität in ihr besteht, daß Zeiten der Hochspannung und Produktivität mit solchen der Depression und Erschöpfung in gewisser Gesetzmäßigkeit abwechseln, erscheint plausibel, mag es auch um die nähere Bestimmung dieser Perioden, wie sie H. Swoboda versucht, noch mißlich bestellt sein. Vgl. Swoboda, Die Perioden des menschlichen Organismus in ihrer psychologischen und biologischen Bedeutung, 1904; Studien zur Grundlegung der Psychologie, 1905. Vgl. Fließ, Der Ablauf des Lebens.
[47] Vgl. meine „Einführung in die Erkenntnistheorie“, Leipzig 1907.
[48] Über das Gesamtbewußtsein und sein Verhältnis zum Einzelbewußtsein vgl. Lazarus, Das Leben der Seele I 2, 333ff.; Wundt, Ethik 2, S. 449, 453, 458ff.; Völkerpsychologie I 1, S. 9ff.; Schäffle, Bau und Leben des sozialen Körpers 2; Baldwin, Das soziale und sittliche Leben; Tarde, Les lois de l'imitation; Le Bon, Psychologie der Massen, deutsch, Leipzig 1907, Klinkhardt.
[49] Vgl. meine „Grundlagen der Philos. des Geisteslebens“, 1908.