»Dat soll e Wort sinn, Här. Der Gülichsplatz muß widder zu Ehre gebrach’ werde.«

»Dadrauf häst du et Rähcht, Klaus.«

»Die Welt kennt kein’ Pietät mieh,« brummelte der Alte und trank seinen Kaffee.

Joseph Otten saß, die Hände zwischen den Knien, und wartete. Minuten vergingen. Dann meinte Otten, und es zuckte um seine Lippen: »Mir scheint, nachdem wir nun deine Familienangelegenheiten erörtert haben, könnten wir wohl zu den meinen übergehen. Also Frau und Kind sind wohl —?«

»Die Frau is wie immer. Aufrecht un beim Tagwerk. Nix zu erinnern.«

»Und die Carmen?«

»Is nu als zur Kommunion gegange. En Mädcher wie e Fichtenbäumche. Mr kennt sich nit aus. Kregel un stolz, en junge Dam’ un als widder e Kind, dä Kopp voller Spän’, un wann et ihr paßt, als widder lammfromm. Akkerat wie ihr Vadder.«

»Akkurat wie ich? Dann wird sie so schlimm nicht sein.«

»Dat weiß ich nit.«

»Klaus,« sagte Joseph Otten, »nun rede mal die Wahrheit. Hältst du — hältst du mich für so schlimm?«