Und Klaus Kreuzer tat einen tiefen Atemzug. »Der glückliche Junge.« Und wandte sich Traud Werder zu.
»Da habe ich nun meinen Wandereranzug im Koffer und den Rucksack dazu und drei – drei goldene Ferienmonate. Wie sagtest du doch, was dem jungen Herzen not täte vor neuer Arbeit? Ein Traum von seliger Jugendzeit. Traud – und mir tut er not. Heute – oft …«
»Du willst mich fragen, ob ich mit dir wandern will, Klaus?«
»Ja, Traud.«
»Um Walter einzuholen und seine Kameraden und Kameradinnen?«
»Nur so nahe, um die Fühlung mit der Jugend nicht zu verlieren.«
Sie legte ihm den Arm um den Hals und sah ihn an. »Ich bin ja schon immer mit dir gewandert. Weshalb sollte ich jetzt zurückbleiben wollen, wo du mich brauchst …«
Und sie wanderten in früher Morgensonne durch die goldenen Ährenfelder des Lahntales, die der Ernte entgegendufteten, um neuem Blühen den Platz zu bereiten, durch die Wälder mit ihren goldenen Lichtern, durch die Sommerwelt, weiter und weiter. – – –