Die weiblichen Dienstboten hatten sich schreiend in die Küche geflüchtet, denn schon eines der ersten Geschosse war nicht sehr weit vom Hause geplatzt.

Die Eltern, Carlos und Nicolás und Herr Dr. Bürstenfeger saßen zusammen im Eßzimmer.

„Recht töricht,“ meinte der Papa, „jetzt gilt ja Freund und Feind gleich.“

„Büberei!“ hauchte Herr Dr. Bürstenfeger, er war kreidebleich.

„Wenn wir aufs Dach stiegen, könnten wir alles sehen“, sagte Carlos zu Nicolás.

Niemand hatte es gehört. Die Mama stand bei der Tür, Herr Dr. Bürstenfeger war ganz aufgelöst, der Papa sprach über die Aussichten der Revolution.

Die Knaben stiegen die Treppe zum flachen Dach hinauf.

Die fünf Panzer des Geschwaders standen etwa einen Kilometer entfernt in Schlachtlinie.

Sie schossen abwechselnd.

„Klingt es nicht wie eine Eisenbahn, die vorübersaust?“ sagte Carlos zu Nicolás, wenn eine Bombe vorbeiflog.