Nun sprachen sie nicht mehr; sie horchten angestrengt weiter.
Schließlich fielen Nicolás die Augen zu. Er ging ins Bett und war gleich eingeschlafen. Carlos blieb vor der Luke, bis der Morgen begann. Dann begab er sich auch ins Bett und verfiel sofort in einen schweren Schlaf. —
Gegen acht Uhr trat Herr Dr. Bürstenfeger in die Kabine.
Hell schien die Sonne durch die Luke.
„Heraus, ihr Langschläfer“, rief er. „Es hat schon längst zum Frühstück geläutet!“
Carlos und Nicolás richteten sich auf und rieben sich schlaftrunken die Augen.
Vom Zwischendeck ertönte Gesang und Gitarrespiel.
Die gestrigen Ereignisse traten plötzlich wieder in ihre Erinnerung.
„Da singen sie ja wieder, und heute nacht hat man doch das Mütterchen ins Wasser geworfen!“ rief Carlos aufs höchste verwundert aus.
Herr Dr. Bürstenfeger antwortete lächelnd: „Bedenkt, Karl und Nikolaus, daß dies ein leichtlebiges Völklein ist, unter einem heiteren Himmel geboren. Freude und Leid wechseln schnell bei ihnen ab!“