„Bis jetzt, Karl und Nikolaus,“ sagte er, „können wir uns im großen und ganzen über die Seereise nicht beklagen; aber unendlich freue ich mich doch auf Deutschland; der Winter hält jetzt dort seinen Einzug, unser prächtiger deutscher Winter; ihr werdet Schlittschuhlaufen lernen und Schneemänner machen, hei, das wird ein Spaß!“

Herr Dr. Bürstenfeger wurde immer aufgeräumter. Er erzählte ihnen weiter von den Freuden des Winters und dann viele lustige Geschichten aus seiner Kindheit und Studentenzeit.

Carlos und Nicolás hörten begierig zu. So vergnügt hatten sie ihren Lehrer noch nie gesehen.

Durch die geöffneten Oberlichtfenster sahen Carlos und Nicolás ins Eßzimmer hinab. Alles war schon aufgestanden; nur Fräulein von Pfnühl saß noch auf ihrem Platze, vor sich ein Glas und eine halbgeleerte Flasche.

„Herr Dr. Bürstenfeger, sehen Sie,“ sagte Carlos, „wieviel Puder sich Miß Von auf ihre Nase gepappst hat, und dabei ist sie doch noch rot!“

„Still, Karl, werde nur nicht übermütig,“ antwortete Herr Dr. Bürstenfeger lächelnd, „Fräulein von Pfnühl ist und bleibt eine gute, harmlose Dame!“

Er verfügte sich mit den Knaben nach Hinterdeck, blieb dort stehen und begann etwas vor sich hinzusummen.

„Herr Dr. Bürstenfeger, singen Sie doch lauter!“ baten Carlos und Nicolás.

Herr Dr. Bürstenfeger sang:

„Als die Römer frech geworden, sim serim sim sim sim sim,