Wie Chirurgen bei einer schweren Operation standen schweigend die Offiziere hinter ihren Instrumenten.
Ihre Gegenwart erfüllte Herrn Dr. Bürstenfeger mit Beruhigung.
Plötzlich machte er von eisigem Schrecken erfaßt einen Satz.
Auch der Herr mit der Reisemütze und die Knaben fuhren zusammen. Denn gerade über ihnen ertönte markerschütternd der Schrei der Sirene.
„Um Gottes willen!“ rief Herr Dr. Bürstenfeger und preßte die Hände an die Ohren.
Sofort kam die Antwort des Dampfers vor ihnen, und wieder heulte die Sirene der Lombardia.
„Wenn wir nur endlich aus diesem schrecklichen Nebel heraus wären!“ Die Hände fest an die Ohren gepreßt, starrte Herr Dr. Bürstenfeger in den dichten Nebel, er fühlte eine Beklemmung auf der Brust, Schweißtropfen standen ihm auf der Stirn.
„Miserikordia!“ ertönte es plötzlich aus dem Haufen der Emigranten; mitten unter ihnen stand der Herr mit der fahlen Glatze und verbreitete Panik. Man sah seine Hände im Nebel fuchteln.
Jetzt stieg ein Offizier schnell die Treppe von der Kommandobrücke hinab.