Einige Sekunden vergingen; Lichter glitten im Nebel vorüber.
„Gott sei Dank ... er ist an uns vorbei!“ murmelte Herr Dr. Bürstenfeger.
Bald setzte die Lombardia wieder zu langsamer Fahrt an.
Herr Dr. Bürstenfeger ging mit Carlos und Nicolás ins Rauchzimmer; die vier Herren waren noch immer in ihr Kartenspiel vertieft.
In einer Ecke saß stumm und finster der Herr mit der fahlen Glatze und brütete vor sich hin ...
Nicolás zeigte heimlich auf ihn und sagte zu Carlos: „Er ist noch wütend über den Anschnauzer, den er vom Offizier bekommen hat ...“
Zwei Stunden war die Lombardia langsam weitergefahren. In kurzen, regelmäßigen Abständen gab sie ihre Warnungssignale.
Plötzlich ertönten nahe vor dem Schiffe Schreie, zugleich laut ein Nebelhorn. Einige Barken huschten wie Schatten dicht an der Lombardia vorbei.
Die Maschine des Dampfers arbeitete nach rückwärts. Das Schiff stand.
Sämtliche Passagiere waren aufs Deck gestürzt. Von rechts und links kam schrilles Pfeifen; wieder ertönten Nebelhörner, dazwischen Schimpfen und Fluchen.